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Verkehrslärm könnte um die Hälfte sinken

Erdgas mobil
Neben den geringeren Geräuschemissionen zeichnen sich Erdgas-Lkw und -busse auch durch einen besonders niedrigen Schadstoffausstoß aus. © erdgas mobil

Lärm kann krank machen. Der Verkehrslärm ließe sich durch alternative Antriebe reduzieren.

Anlässlich des internationalen „Tages gegen Lärm“ lohnt sich ein Blick auf einen der größten Lärmverursacher: Die mit dem Straßenverkehr verbundene Geräuschbelastung wird von vielen Bundesbürgern nicht nur als besonders störend empfunden, sondern kann auch die Gesundheit beeinträchtigen. Um den Lärmpegel vor allem in Innenstädten zu senken, werden in vielen Kommunen bereits Busse oder Lieferfahrzeuge mit Erdgasantrieb eingesetzt. Diese verursachen rund 50 Prozent weniger Lärmemissionen als Dieselfahrzeuge.

Insgesamt 1.600 Erdgasbusse sind deutschlandweit in rund 100 Städten und Gemeinden im Einsatz. Unter anderem sorgen sie in Augsburg, Nürnberg, Marburg und München für eine geräuscharme Beförderung im ÖPNV. In Berlin wird die Müllabfuhr zu einem großen Teil mit erdgasbetriebenen Sammelfahrzeugen besorgt. Deutschlandweit sind insgesamt 16.000 leichte und schwere Nutzfahrzeuge mit Erdgasantrieb unterwegs. Die leisen Motoren bringen vor allem bei der frühmorgendlichen Müllabholung in Wohngebieten und der nächtlichen Warenanlieferung für Geschäfte in Innenstädten eine deutliche Entlastung für die Anwohner.

Neben den geringeren Geräuschemissionen zeichnen sich Erdgas-Lkw und -busse auch durch einen besonders niedrigen Schadstoffausstoß aus. So ist die Stickoxid- und Feinstaubbelastung bei erdgasbetriebenen Fahrzeugen minimal. Wird – wie zum Beispiel bei der Berliner Straßenreinigung (BSR) – Bio-Erdgas getankt, sind die Fahrzeuge nahezu CO2-neutral unterwegs.

In den kommenden Jahren werden die Anforderungen an Lärm- und Umweltschutz gerade im städtischen Bereich weiter steigen. Ein Grund, warum auch immer mehr Hersteller ihre Erdgasfahrzeuge weiterentwickeln und neue in ihr Produktportfolio aufnehmen. „Wer wirksam gegen Lärm in Städten vorgehen will, muss vor allem beim Verkehr ansetzen. Erdgasfahrzeuge können hier entscheidend dazu beitragen, dass die Stadt leiser und die Luft besser wird“, erklärt Dr. Timm Kehler, Geschäftsführer der erdgas mobil GmbH. „Wir sind daher davon überzeugt, dass der Einsatz von Erdgasbussen und -Lkw in Zukunft an Bedeutung gewinnt.”

Weitere Informationen:
www.erdgas-mobil.de


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