Stadtraum

Erfurter Studienprojekt zur Zuwanderung in Kleinstädte

Erfurter Studienprojekt zur Zuwanderung in Kleinstädte
Die Projektgruppe im Austausch mit Staatsministerin Petra Köpping (Mitte). © Laura Lehman (Fachhochschule Erfurt)

Studierende der Fachhochschule Erfurt beschäftigen sich in einem Studienprojekt mit Internationaler Zuwanderung in Kleinstädte

Neun Bachelorstudierende an der Fachrichtung Stadt- und Raumplanung der Fachhochschule Erfurt beschäftigen sich in einem Studienprojekt mit Internationaler Zuwanderung in Kleinstädte. Dabei werden sie auch von Petra Köpping, Sachsens Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, unterstützt – sie übernimmt die Patenschaft für das Projekt. Vergangenen Freitag trafen sich die Studierenden begleitet von der Projektleiterin Professorin Dr. Katrin Großmann erstmals in Leipzig mit der Ministerin.

„Im Projekt geht es um die wichtige Zukunftsfrage nach dem sozialen Zusammenhalt in Kleinstädten, die nach der Wende tiefgreifende Strukturbrüche und Bevölkerungsrückgänge erlebt haben“, erläutert die Professorin für Stadtsoziologie, Dr. Katrin Großmann, die Forschungsfrage. „Viele dieser Kleinstädte erleben eine Welle internationaler Zuwanderung auch über Geflüchtete hinaus. Wir glauben, dass die Akzeptanz dieser Zuwanderung wesentlich komplexer ist, als sie derzeit in der Öffentlichkeit behandelt wird. Hier sehen wir die Anknüpfungspunkte an die Arbeit von Frau Staatsministerin Köpping. Wir freuen uns, von ihrer Erfahrung zu profitieren und in einen produktiven Austausch zu treten.“

„Dass sich die Studierenden für die Ursachen und zurückliegenden Ereignisse interessieren, die unsere Gesellschaft bis heute massiv beeinflussen, freut mich sehr. Gern habe ich für das Studienprojekt die Patenschaft übernommen und möchte meine Erfahrungen aus den vielen Gesprächen mit den Menschen weitergeben.“, äußert sich die Staatsministerin Petra Köpping zur Patenschaft. „Es ist mir sehr wichtig, dass die Kenntnisse über die Nachwende-Ereignisse der 90er Jahre auch in die nächste Generation weitergetragen werden, um Lösungen für aktuelle Probleme zu finden.“, so die Ministerin weiter.

Ende Februar werden die Studierenden zum Projektende die Arbeitsergebnisse vor kommunalen Entscheidungsträgern präsentieren.


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