Stadtraum

Ressourceneffiziente Stadtquartiere für die Zukunft

Stadtquartiere für die Zukunft
© pixabay

Eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Die Bekanntmachung der Förderrichtlinie ist Teil der Leitinitiative Zukunftsstadt des BMBF und umfasst Forschung, Entwicklung und Erprobung umsetzungsorientierter Konzepte für Wasserwirtschaft, Flächennutzung und Stoffstrommanagement als Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung von Städten.

Weltweit leben mehr als die Hälfte, in Deutschland sogar drei von vier Menschen in Städten. Bis zum Jahr 2050 werden über 70 % der Weltbevölkerung in Städten leben. Städte verbrauchen schon jetzt bis zu 80 % der weltweit erzeugten Energie und sind für bis zu 70 % des weltweiten Ressourcenverbrauchs verantwortlich. Das Potenzial für ressourceneffizientes Wirtschaften wird in den Städten bisher nur gering ausgeschöpft. Städte bieten jedoch hervorragende Chancen, neue und wegweisende Ansätze für den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen nicht nur zu entwickeln, sondern auch in der Realität zu erproben.

Gegenstand der Bekanntmachung Ressourceneffiziente Stadtquartiere für die Zukunft ist die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu den drängenden Fragen einer ressourceneffizienten Stadtentwicklung. Für ihren Erfolg muss die Forschung anschlussfähig zur Praxis sein. Mit dieser Bekanntmachung sind deshalb interdisziplinäre und transdisziplinäre Forschungsansätze gefordert. Sie gewährleisten Systeminnovationen, die über Einzelaspekte hinaus ein Gesamtkonzept der nachhaltigen Stadt ermöglichen.

Im Rahmen dieser Bekanntmachung wird zur Einreichung von Projektvorschlägen zu folgenden Themenbereichen aufgefordert:

  •   Weiterentwicklung von Infrastruktursystemen der Wasserwirtschaft im Bestand
  •   Nachhaltiges urbanes Flächenmanagement
  •   Urbanes Stoffstrommanagement

In den Projekten soll das notwendige Wissen generiert werden, damit Entscheidungs- und Handlungsträger vorausschauend handeln und Aufgaben der Zukunftsvorsorge unter Beachtung ökologischer, ökonomischer und sozialer Belange besser wahrnehmen können.

In der Regel werden Verbundprojekte gefördert, die von Verwaltung, Politik, Wirtschaft sowie Zivilgesellschaft (Kommunalverwaltungen, öffentliche und private Unternehmen aus den Bereichen Wohnungsbau, Energie- und Wasserwirtschaft, Planung etc., Umwelt- und Sozialverbände) und wissenschaftlichen Einrichtungen gemeinsam getragen werden.

Einreichungsfrist:
31. Mai 2017

Ansprechpartner:
Dr. Reinhard Marth, 030 20199-3177 r.marth@fz-juelich.de

Weiterführende Links:

Bekanntmachung des BMBF

Leitinitiative Zukunftsstadt


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